Mit unserer mehr als 120 Jahren währenden Historie gehören wir zu den tradionsreichsten Mainzer Carnevalvereinen. Dabei verstehen wir Tradition keineswegs als bloße Weitergabe oder gar als Verharren an alten Ordnungsvorstellungen, sondern füllen sie mit neuen Inhalten – modern und vital seit vielen Jahren.
Für die historisch interessierten Besucher haben wir im Folgenden die wichtigsten Stationen zusammengefasst – viel Spaß beim Lesen!
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Bereits 1861/62 nahm die Prinzengarde unter General Reitmayer an den närrischen Aktivitäten in der Aurea Moguntia teil. Während sich in der folgenden Kampagne die Garde noch nachweisen lässt, liegen dann – analog anderer Carnevalvereine – für einige Jahre keine Belege mehr vor. |
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Im Dezember 1883 kam es zur erneuten Gründung der Mainzer Prinzengarde. Zum kommandierenden General wählte man Jean Ring, Josef Wallau bekleidete das Amt des Kriegsministers und Jean Dremmel agierte als Präsident. An den Umzügen beteiligte sich die Garde in der von Clemens Kissel entworfenen, der kurmainzischen Füsiliere des späten 18. Jahrhunderts ähnelnden Uniform. Zur Aufgabe erkohr sich die Garde den Schutz seiner Tollität des Prinzen Carneval. Bis heute vereidigt der jeweilige General der Prinzengarde am Fastnachtssamstag die närrischen Rekruten. Ende des 19. Jahrhunderts sah sich der MCV aus finanziellen Gründen wiederholt genötigt, den Rosenmontagszug ausfallen zu lassen. Die Prinzengarde sprang öfters in die Bresche, um die „tollen“ nicht zu „traurigen Tagen“ werden zu lassen. Gemeinsam mit anderen Vereinigungen wie der Ranzengarde und dem MCC initiierte man große maskierte Kappenfahrten und organisierte Lagerfeste auf dem Schillerplatz, vor dem Theater oder im Garten der Stadthalle. |
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Für den 1893 stattfindenden Rosenmontagszug hatte sich die Garde eine neue Uniform nach Art der Wallenstein‘schen Reiter zugelegt, die in den folgenden Jahren stets variiert wurde. Eine große Attraktion stellte bis 1939 die in der Stadthalle ausgerichtete Meenzer Martini-Kerb dar. |
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In der Kampagne 1925/26 fand der erste große Fastnachtssamstagsball der Prinzengarde statt. Ihm folgten noch viele rauschende Ballnächte in der Liedertafel, dem Kurfürstlichen Schloß und der Rheingoldhalle als Höhepunkte der tollen Tage. In der Kampagne 1926/27 nahm die Garde in einer neuen Montur an allen Aus- und Aufzügen teil. Der Mainzer Künstler Philipp Zeltner entwarf die bis heute von den Trommlern getragene Uniform. Sie erinnert an die kurmainzische Felduniform und weist mit ihren Spitzhüten friderizianische Einschläge auf. Uniform und Trommler wurden zu Hauptsymbolen der Garde. |
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1928 begann für die Prinzengarde die unvergessliche Ära Diether Hummels. In seiner über 60 Jahre dauernden Mitgliedschaft hatte er u.a. das Amt des Generalfeldmarschalls, des Sitzungspräsidenten und des Präsidenten inne und führte die Garde erfolgreich durch die Zeit bis zum Wiedererstehen nach 1945. Die von ihm geleiteten Gardesitzungen waren geprägt vom freien Wort, von großer Toleranz und wurden zum Sprungbrett für so manche Karriere auf der närrischen Rostra. |
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Als Hummels seine Ämter in jüngere Hände legte, wußte er, dass die Garde auch im Jahre 2000 sicherlich bereit stehen würde. Die Spitze der Garde bestehend aus Hermann S. Keller (Präsident), Rolf Kiefer (Schriftführer, 2. Vorsitzender), Karl Otto Armbrüster (Sitzungspräsident) sowie Harald Kiefer (Schatzmeister) konnte sich dabei auf bewährte Offiziere und Gardisten stützen. Aus Anlass des 111-jährigen Jubiläums der Mainzer Prinzengarde regierte 1995 in Mainz wieder ein Prinzenpaar: Prinz Stefan I. und Prinzessin Inez I – beide Aktive der Garde. |
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Sonntag 27.01.2013
Beginn: 17:11 Uhr
Einlass 15:44 Uhr
Rheingoldhalle Mainz
Sonntag 03.02.2013
Beginn: 17:11 Uhr
Einlass: 15:44 Uhr
Rheingoldhalle Mainz
Samstag 09.02.2013
Beginn: 20:11 Uhr
Einlass: 19:33 Uhr
Rheingoldhalle Mainz
Hinweis: Beim Bestellen werden Sie umgeleitet. Dieser Verbindung kann vertraut werden.
Mainzer Prinzengarde e.V.
Kaiserstraße 24a
55116 Mainz
Tel.: 06131 / 231201